Inhalt der Studie

Der Leitungstiefbau in Deutschland steht vor einem historischen Wachstumsschub: Laut unserer Studie wird der Markt bis 2030 jährlich um bis zu 14 Prozent zulegen. Wesentliche Treiber sind die Energiewende, der beschleunigte Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie milliardenschwere staatliche Investitionsprogramme. Gleichzeitig führt der anhaltende Fachkräftemangel zu einer strukturellen Verknappung der verfügbaren Kapazitäten – mit tiefgreifenden Auswirkungen auf die Wettbewerbsdynamik.<o:p></o:p>

Mit einem angekündigten Investitionsvolumen von über 500 Milliarden Euro im Infrastrukturbereich – darunter Strom-, Wasserstoff-, Fernwärme- und Glasfasernetze – rückt der Leitungstiefbau in den Mittelpunkt der öffentlichen und politischen Aufmerksamkeit. Der Markt profitiert dabei von einem breiten Nachfragefeld: Während im Kabelleitungstiefbau vor allem die Digitalisierung und der Stromnetzausbau für Dynamik sorgen, steht im Rohrleitungstiefbau die Ertüchtigung bestehender Systeme im Vordergrund – insbesondere im Hinblick auf die Umstellung von Gas auf Wasserstoff und die Dekarbonisierung urbaner Wärmeversorgung. Dabei entwickelt sich der Leitungstiefbau zunehmend zum strategischen Hebel für die CO₂-Reduktion in Industrie und Wohnquartieren.<o:p></o:p>

Die Studie zeigt auch: Der Markt erfährt eine zunehmende Konsolidierung. Insbesondere kleinere, regionale Anbieter geraten angesichts steigender technischer Anforderungen und wachsender Zertifizierungspflichten unter Druck. Dagegen gewinnen überregional tätige, zertifizierte Unternehmen mit klarer technischer Spezialisierung an Bedeutung – nicht zuletzt, weil sie komplexere Projekte mit höheren Margen umsetzen können.<o:p></o:p>

Gleichzeitig eröffnet die Marktentwicklung neue Chancen für Investoren und strategische Marktakteure. Der Kabelleitungstiefbau weist vergleichsweise niedrige Eintrittsbarrieren auf, während der Rohrleitungsbau durch hohe Skalierbarkeit punktet. Buy-and-Build-Strategien, regionale Expansion und gezielte Professionalisierung gelten als zentrale Hebel für nachhaltiges Wachstum.<o:p></o:p><o:p></o:p>

Ihre Ansprechpartner

Christoph Blepp
Christoph BleppManaging Partner

Christoph Blepp ist einer der führenden Strategieberater in der Bau- und Bauzulieferindustrie sowie im Infrastruktursektor mit umfassender Expertise in den Bereichen Strategieentwicklung, Value Creation und Unternehmensführung. Sein Fokus liegt darauf, nachhaltige Effekte für Unternehmen zu erzielen und strategische Initiativen mit messbaren Ergebnissen zu verbinden.

Durch seine analytische Herangehensweise und sein tiefes Verständnis der branchenspezifischen Herausforderungen ist Christoph in der Lage, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die sowohl operative Effizienz als auch strategisches Wachstum fördern. Sein Fokus auf ganzheitliche Strategien, kombiniert mit seiner praktischen Erfahrung im Management komplexer Geschäftsvorgänge, macht ihn zu einem gefragten Partner für Kunden, die nachhaltigen Erfolg anstreben.

„Die Transformation des gesamten Hochbau-, Infrastruktur- und Energiesektors führt zu einem starken Veränderungsdruck und ermöglicht völlig neue Ansätze in der Strategie. Unternehmen dabei zu begleiten, nachhaltige und überlegene Geschäftsmodelle zu gestalten, treibt mich an.“
Florian Moll
Florian MollDirector

Florian Moll ist Director bei S&B Strategy mit Fokus auf Commercial Due Diligence und Operational Value Creation für Private-Equity-Investoren und mittelständische Unternehmen. In den letzten elf Jahren hat er über 70 Commercial Due Diligences und mehr als 45 Strategie- sowie Transformationsprojekte begleitet, mit Schwerpunkten in Infrastruktur, Bau und handwerksnahen Business Services im DACH-Raum. Vor S&B Strategy war er fünf Jahre bei PwC und einer Strategieberatungsboutique in München tätig. Florian hält einen Master of Engineering in Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Heidelberg. Abseits der Arbeit findet man ihn auf dem Fahrrad, am Pizzaofen oder beim Lego-Bauen mit seinem Sohn.

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